Wärmeplan für Ottobrunn
Die Gemeinde Ottobrunn hat im Rahmen eines Forschungsprojektes der Technischen Universität München - unter Förderung und Zusammenarbeit dreier Landesministerien und des Landratsamtes München - bereits vor einigen Jahren einen Energienutzungsplan für Ottobrunn erarbeitet. In einem mehrjährigen Prozess wurde, basierend auf der Bebauungsstruktur, der vorhandenen Energieinfrastruktur und der Potenzialabschätzung verfügbarer erneuerbaren Energien der Energienutzungsplan erarbeitet.
Dieser Energienutzungsplan teilt die Bebauung in Ottobrunn in mehrere Energiebedarfsdichteklassen ein. Darauf basierend wurden Gebiete ausgewiesen, die in unterschiedlichen Prioritätsstufen für die Erschließung mit Fernwärme geeignet sind. Bereiche, die sich nicht für eine leitungsgebundene Energie eignen, wurden für Einzellösungen klassifiziert. Da in Ottobrunn seither keine ganz wesentliche Änderung der Bebauungsstruktur stattgefunden hat, haben die damals erarbeiteten Angaben immer noch weitgehend Gültigkeit.
Das bundesweite Wärmeplanungsgesetz und die bayerischen Ausführungsbestimmungen sehen vor, dass Wärmepläne auch auf Energienutzungsplänen basieren können. Deswegen basiert der Ottobrunner Wärmeplan (17 MB), komplettiert um das aktuelle Fernwärmenetz, auf den Angaben des Energienutzungsplans.
Da die kommunale Wärmeplanung laut Gesetz unverbindlich ist, lassen sich aus den Angaben keine Ansprüche ableiten.