Coronavirus

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 20.03.2020 eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie erlassen. Die Maßnahmen wurden bis einschließlich 19. April verlängert.

Die Bekanntmachung finden Sie hier.

 

 

"Nachbarschaftshilfe" für Bürger und Gewerbetreibende

Derzeit sind viele Bürger vermehrt auf die Kommunikation über das Internet angewiesen. Zur Vermittlung von Hilfen, die Bürger anbieten bzw. suchen, bietet die Gemeinde nun das Modul "Nachbarschaftshilfe" an. Damit können Bürger nach einer Hilfe beispielsweise beim Einkaufen, bei Apothekengängen u.ä. suchen. Umgekehrt können sich Bürger für ein solches Angebot eintragen. Bitte machen Sie von diesem Angebot Gebrauch und helfen Sie einander in dieser schwierigen Zeit.

Zur Eingabemaske gelangen Sie hier.

Die Gemeinde Ottobrunn möchte die Geschäfte vor Ort unterstützen und zugleich insbesondere älteren Mitbürgern die Möglichkeit der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs ermöglichen. Wenn Sie Lieferdienste anbieten, bzw. bei Ihnen online Bestellungen möglich sind, können Sie diese in dem neuen Modul "Nachbarschaftshilfe" veröffentlichen. Hierzu zählen ausdrücklich auch die Geschäfte, die aktuell geschlossen bleiben müssen.

Hier können Sie Ihr Angebot in die Eingabemaske eingeben.

Informationen des Bürgermeisters Thomas Loderer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nun sind auch die Stichwahlen endlich vorbei, und ich gratuliere unserem Landrat Christoph Göbel sehr herzlich zu seiner Wiederwahl. Auch danke ich den freiwilligen WahlhelferInnen sowie den Gemeindebeschäftigten, die am vergangenen Sonntag die 8.635 eingegangenen Wahlbriefe (Rücklaufquote/Wahlbeteiligung: 52,8 Prozent) geöffnet und ausgezählt haben. Um 20:22 Uhr konnte das Ergebnis ans Landratsamt übermittelt werden.

Zuvor war die Herausforderung zu meistern gewesen, rund 16.400 Wahlbriefe für die Stichwahl versandfertig zu machen. Dass dies unter erschwerten Bedingungen innerhalb von gut zweieinhalb Tagen geschafft werden konnte, war eine herausragende Leistung, für die ich allen Beteiligten Dank und Anerkennung ausspreche.

Ein Ende der Ausbreitung des Coronavirus ist nicht abzusehen. Zwar habe ich, was das Thema „Testen“ angeht, zuletzt den Eindruck gewonnen, dass es zu Beginn dieser Woche etwas ruhiger zuging. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Wenn nicht, so kann es sich dabei auch um die sprichwörtliche „Ruhe vor dem Sturm“ handeln.

Um die Arbeit der niedergelassenen Ärzte zu erleichtern und um das sich verknappende Angebot an Schutzausrüstungen effizienter einzusetzen, hat die Gemeinde Ottobrunn eine Drive-Through-Teststation eingerichtet, zu der Patienten mit dem Auto oder Fahrrad hinfahren können. Die Abstriche erfolgen durch das offene Autofenster. Ottobrunner und Neubiberger Arztpraxen können ihre Patienten zur Teststation überweisen, und zwar auch diejenigen, die nicht in einem der beiden Orte wohnen. Zuvor müssen sie ihre Patienten aber bei der Gemeindeverwaltung Ottobrunn per E-Mail an die Adresse corona(at)ottobrunn.de anmelden. Den angemeldeten Patienten wird dann ein Termin mitgeteilt.

Heute habe ich mich an besagter Drive-through-Teststation selbst abstreichen lassen. Die Abstriche nehmen Aktive der Johanniter im Freien unter fachkundiger Anleitung eines Arztes vor, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn sorgen für einen geordneten Ablauf. Allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön!

Wie im Editorial der April-Ausgabe von Mein Ottobrunn (hier gelangen Sie zur Ausgabe) angekündigt, nehme ich nachfolgend zu dem von der Presse geäußerten Vorwurf Stellung, die Gemeindeverwaltung wäre ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den WahlhelferInnen nicht  nachgekommen.

Am Mittwoch nach dem ersten Wahlgang wurde der Wahlleiter der Gemeinde Ottobrunn positiv auf das Coronavirus getestet. In seiner Funktion hatte er natürlich Kontakt zu vielen KollegInnen, WahlhelferInnen und auch zu mir. Vom positiven Testergebnis erfuhren er und ich am selben Tag. (Dass zwischen Abstrich und Testergebnis nur wenige Stunden lagen, war dem Engagement von Gemeinderatsmitglied Dr. Klaus Straßburg zu verdanken, der auch Vorstand des Ärztenetzes Unterhaching ist.) Noch am Tag der Mitteilung informierten der Personalverantwortliche der Gemeindeverwaltung und ich unverzüglich die sogenannten Kontaktpersonen der Kategorie I (KP I) - gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) - aus dem Kreis der Gemeindebeschäftigten und WahlhelferInnen. Die, die wir nicht mehr am Abend persönlich erreichen konnten, wurden sofort am nächsten Tag benachrichtigt. Auch ich selbst beschloss, mich in häusliche Isolation zu begeben.

Bereits am Donnerstag vor dem ersten Wahlgang war eine Rathaus-Mitarbeiterin positiv getestet worden. Wäre es nach einem Bürger gegangen, der sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung über die Gemeindeverwaltung beschwerte, hätte ab diesem Zeitpunkt das Rathaus geschlossen werden und die Wahl im Zweifel abgesagt werden müssen. Tatsache ist aber: Sofort nach Bekanntwerden des Infektionsfalls wurden am Donnerstag vor der Wahl die Kontaktpersonen der infizierten Person gemäß den RKI-Richtlinien innerhalb des Rathauses akribisch ermittelt (der Wahlleiter hatte nicht dazugehört). Drei KollegInnen wurden daraufhin in häusliche Isolation (Quarantäne) geschickt und negativ getestet (in einem Fall wurde das Negativ-Ergebnis allerdings fünf Tage später, also nach der Wahl, vom Testlabor revidiert). Das positive Testergebnis eines weiteren Mitarbeiters, der bei den Wahlvorbereitungen geholfen hatte, wurde erst nach der Wahl bekannt.

Fazit: Der Vorwurf, die Gemeindeverwaltung hätte bei der Durchführung der Wahl ihre Fürsorgepflicht gegenüber den freiwilligen WahlhelferInnen verletzt und dabei fahrlässig gehandelt, entbehrt jeglicher Grundlage.

Bitte informieren Sie sich weiterhin auf dieser Webseite über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Ottobrunn und darüber, was zu beachten und zu tun ist, damit Sie und Ihre Mitmenschen gesund bleiben!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Thomas Loderer
Erster Bürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Sie wahrscheinlich schon der Presse entnommen haben, befinden sich die Mehrzahl der Beschäftigten im Rathaus Ottobrunn und auch ich selbst mich in 14-tägiger häuslicher Isolation (Quarantäne). Auf Grund der Infektion eines Rathausmitarbeiters, der zugleich das Amt des Wahlleiters bekleidet, gelten wir Betroffene als Kontaktpersonen der Kategorie I (KP I). Insgesamt sind bisher vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Ottobrunn positiv getestet worden.

Zunächst möchte ich mich an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer wenden. Nach Bekanntwerden der Infektionen haben wir in der Gemeindeverwaltung mit größter Sorgfalt die Kontaktpersonen der infizierten Mitarbeiter ermittelt. Selbstverständlich haben wir dabei auch an Sie, die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, gedacht und genau geprüft, wer von Ihnen im Verhältnis zum infizierten Personenkreis als KP I anzusehen ist. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die wir als KP I identifiziert haben, haben wir unverzüglich informiert. Wer von der Gemeindeverwaltung bisher nicht kontaktiert wurde, kann davon ausgehen, dass er oder sie keine KP I ist.

An der Entscheidung, die Kommunalwahlen nicht zu verschieben, wurde viel Kritik geübt. Diese durchzuführen, war und ist eine rein staatliche Entscheidung. Als Kommunen haben wir uns dem zu fügen. Meine persönliche Meinung: Die Stichwahlen hätten schon längst abgesagt gehört. Diese fast schon um jeden Preis durchzuziehen, passt einfach nicht zu den sonstigen Ansagen der Gesundheitsbehörden. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Stichwahlen nur noch als reine Briefwahl durchgeführt werden.

Ministerpräsident Markus Söder hat nun eine landesweite Ausgangsbeschränkung verhängt, die von Samstag, 21. März 2020, 0 Uhr, bis Freitag, 3. April, 24 Uhr, gilt. 

Ab sofort gilt der Grundsatz: zur Arbeit, zum Arzt, zum Lebensmitteleinkauf oder zur Hilfe für andere. Alles andere kann und muss warten!


Nähere Informationen zur Ausgangsbeschränkung finden Sie hier.

Was sollen all die Allgemeinverfügungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise erlassen wurden, bezwecken? Die Antwort ist so einfach wie dramatisch: Es geht darum, die Welle der Neuinfektionen so weit zu reduzieren, dass die damit einhergehende Zahl an klinikpflichtigen Patienten die Krankenhauskapazitäten nicht übersteigt.

Überfüllte Läden, mangelnde Abstände in der Schlange vor der Kasse - diesen Missständen wird die Ausgangsbeschränkung, fürchte ich, leider nicht abhelfen. Wie auch? Wenn die einkaufenden Menschen es nicht schaffen, sich in spontanen Gruppen gemäß den Verhaltensvorschriften selbst zu organisieren, werden bald wohl Sicherheitskräfte das Bild in unseren Lebensmittelmärkten prägen. Muss es wirklich so weit kommen?

Um die Lebensmittelversorgung aufrecht zu erhalten, ist es aus Sicht der Gemeinde wichtig, dass der samstägliche Wochenmarkt weiter stattfindet. Die Händler haben der Gemeindeverwaltung zugesagt, dass sie regelmäßig auf die Abstands- und Hygieneregeln hinweisen und mit Hilfe von Kisten o.ä. für ausreichend Abstand sorgen werden. 

Gerade an alle älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger appelliere ich eindringlich: Gehen Sie nicht selbst zum Einkaufen, nützen Sie die vielen Hilfsangebote, insbesondere die, die auf nachbarschaftlichen Initiativen beruhen. An die jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürger appelliere ich: Bieten Sie älteren oder sonstwie hilfsbedürftigen Menschen in Ihrer Nachbarschaft Ihre Hilfe an.

Von den vielen Verboten fällt die Einhaltung der Vorschrift, die den Besuch von Angehörigen in Alten-und Pflegeheimen oder Seniorenresidenzen verbietet, sicher mit am schwersten. Doch diese Vorschrift ist notwendig. Um es klar und deutlich zu sagen: Wer sich nicht an das Besuchsverbot hält, spielt mit dem Leben der eigenen Eltern oder Großeltern.

Seit einigen Tagen stehe ich in engem Kontakt mit Ottobrunner Ärztinnen und Ärzten. In einem Rundschreiben habe ich dafür geworben, in einer gemeinsamen Anstrengung von Gemeindeverwaltung, Freiwilliger Feuerwehr und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten eine Drive-in-Teststation zu errichten. Geht es nach der Gemeindeverwaltung, so könnte eine solche dank der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr innerhalb von ein bis zwei Stunden errichtet werden.

Bisher haben die Ottobrunner Ärztinnen und Ärzte jedoch noch keinen Bedarf nach einer Teststation angemeldet. Auch auf Nachfrage nicht. Während die einen ihre Patienten regelmäßig auf die von der Kassenärztlichen Vereinigung betriebene Telefon-Hotline 116 117 verwiesen (bei der man nur schwer "durchkommt") haben sich andere damit beholfen, ihre Patienten auf einen Parkplatz vor ihrer Praxis zu bestellen und dort die Abstriche durchzuführen. Letzteres ist zweifellos die patientenfreundlichere Lösung.

Die Gemeindeverwaltung wird jedenfalls schnell handeln, wenn es die Situation erfordert. Den Ärztinnen und Ärzten, die Ihre Hilfe angeboten haben, danke ich bereits jetzt sehr herzlich.

Ich ende für heute mit den Worten meines geschätzten Oberhachinger Bürgermeisterkollegen Stefan Schelle, der oft auf unnachahmliche Weise die Dinge auf den Punkt bringt:

"Wir werden die Situation gut meistern, wenn wir auch Vertrauen haben - in die Ärzte und Spezialisten, die Mandatsträger in der Politik, in die Verwaltungen. Meckern und ignorieren bringt uns nicht weiter. Bleiben wir gelassen, nicht jede Theorie stimmt und für Unsinn haben wir jetzt keine Zeit. Aus ganzem Herzen wünsche ich uns dieses Zutrauen, die nötige Vernunft und den notwendigen Zusammenhalt! Wir werden diese Ausnahmesituation meistern, gut meistern, wenn Sie mithelfen. Bleiben Sie gesund!"

Dem kann ich mich nur anschließen. Es grüßt Sie herzlich 

 

Ihr Thomas Loderer

 Erster Bürgermeister 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ab sofort werde ich Sie an dieser Stelle regelmäßig über das Thema „Coronavirus“ und die Auswirkungen der Pandemie auf Ottobrunn berichten.

Unser Rathaus wird ab Mittwoch, 18. März bis auf weiteres für den Parteiverkehr geschlossen sein. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind bis auf weiteres persönliche Vorsprachen nur in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten möglich. Hierzu bitten wir Sie, vorab und in jedem Fall telefonisch Kontakt aufzunehmen. Die Telefonnummern der Abteilungen im Rathaus finden Sie hier.

Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, in allen Angelegenheiten per E-Mail oder telefonisch mit Mitarbeitern in den einzelnen Abteilungen Kontakt aufzunehmen. Die E-Mail-Adressen der einzelnen Abteilungen im Rathaus finden Sie ebenfalls hier.

Das Landratsamt München hat die Gemeindeverwaltung Ottobrunn mit der Durchführung von Ermittlungen und zur Überwachung von Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus beauftragt. Diese Maßnahmen werden in der Regel vom Gesundheitsamt angeordnet, das im Landratsamt angesiedelt ist.

Derzeit (Stand: Dienstag, 17.03.2020; 18:30 Uhr) ist der Gemeindeverwaltung vom Gesundheitsamt ein Fall von mit dem Coronavirus infizierten Personen, die in Ottobrunn wohnen, gemeldet worden. Die Gemeindeverwaltung steht mit dieser Person in Kontakt.

Die Gemeindeverwaltung Ottobrunn ist darauf vorbereitet, in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und Ottobrunner Ärzten Teststationen im Freien einzurichten, falls dies erforderlich sein sollten.

In diesem Zusammenhang ein Aufruf an alle Ottobrunner Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen: Bitte melden Sie sich bei der Gemeindeverwaltung (E-Mail: poststelle@ottobrunn.de, Tel.: 60808-111), wenn Sie

  1. nach Örtlichkeiten suchen, wo Sie Ihre Patienten testen können und/oder wenn Sie bereit sind,
  2. selbst – unter Gewährleistung Ihres persönlichen Schutzes - Tests an von der Gemeindeverwaltung eingerichteten Teststellen durchzuführen oder Testmaßnahmen zu beaufsichtigen.

 

Zugleich bitte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, um Verständnis dafür, dass die Gesundheitsbehörden die Testmittel und Laborkapazitäten streng bewirtschaften müssen. Das bedeutet, dass flächendeckende Tests nur aufgrund des vagen Verdachts einer Ansteckung nicht möglich sind.

Wenn Sie sich über Ihren Gesundheitsstatus (infiziert?, Kontaktperson eines/einer Infizierten?) nicht sicher sind, so begeben Sie sich bitte vorsorglich freiwillig in häusliche Isolation (Quarantäne).

Für den Fall, dass Sie es für möglich oder wahrscheinlich halten, infiziert zu sein, aber noch keine Symptome aufweisen, treffen Sie bitte mit Ihrem Arbeitgeber entsprechende Vereinbarungen, unter welchen Bedingungen Sie dennoch zu Hause bleiben können, wenn Sie das möchten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es sind schwere Zeiten. Umso mehr appelliere ich an Ihre Umsicht und Besonnenheit und Ihren Gemeinschaftssinn.

Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte und führen Sie vorsorglich für sich Buch, mit wem Sie jeweils in den zurückliegenden Stunden wie Kontakt hatten. Das kann für den Fall, dass Sie selbst oder eine Ihrer Kontaktpersonen infiziert werden, für die Gesundheitsbehörden von großem Nutzen sein.

Es ist absolut verständlich, wenn Sie verängstigt und verärgert sind. Bitte gehen Sie jedoch davon aus, dass alle Beschäftigten im Rathaus und in den Behörden, Arztpraxen und Krankenhäusern in der jetzigen Situation das Menschenmögliche leisten.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Loderer

Erster Bürgermeister

 

 

Informationen der Gemeinde

Unser Rathaus ist bis auf weiteres für den Parteiverkehr geschlossen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind bis auf weiteres persönliche Vorsprachen nur in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten möglich. Hierzu bitten wir Sie, vorab und in jedem Fall telefonisch Kontakt aufzunehmen. Die Telefonnummern der Abteilungen im Rathaus finden Sie hier.

Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, in allen Angelegenheiten per E-Mail oder telefonisch mit Mitarbeitern in den einzelnen Abteilungen Kontakt aufzunehmen. Die E-Mail-Adressen der einzelnen Abteilungen im Rathaus finden Sie ebenfalls hier.

Unser Standesamt ist ab sofort wieder geöffnet, und zwar montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr. Bitte rufen Sie erst an und vereinbaren einen Termin (Tel. 60808-504), bevor Sie persönlich vorbeikommen.

Arzt muss Patienten überweisen und bei Gemeinde anmelden

Um die Arbeit der niedergelassenen Ärzte zu erleichtern und um das sich verknappende Angebot an Schutzausrüstungen effizienter einzusetzen, hat die Gemeinde Ottobrunn eine Drive-Through-Teststation eingerichtet, zu der Patienten mit dem Auto oder Fahrrad hinfahren können, aber nur, wenn sie von ihrem Arzt dorthin überwiesen wurden und der Arzt die Patienten zuvor bei der Gemeindeverwaltung angemeldet ( corona(at)ottobrunn.de) hat. Den angemeldeten Patienten wird dann ihr jeweiliger Termin mitgeteilt.

Ottobrunner und Neubiberger Arztpraxen können ihre Patienten zur Teststation überweisen, und zwar auch diejenigen, die nicht in einem der beiden Orte wohnen.Wie oben beschrieben, muss jeder Patient zuvor vom Arzt eine Überweisung erhalten und bei der Gemeindeverwaltung angemeldet werden.

Die Abstriche nehmen Aktive der Johanniter im Freien unter fachkundiger Anleitung eines Arztes vor, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn sorgen für einen geordneten Ablauf.

Ab sofort finden Sie die Anzahl der mit dem Coronavirus Infizierten, aufgeschlüsselt nach Kommunen, auf der Webseite des Landratsamtes unter folgendem Link: https://www.landkreis-muenchen.de/themen/verbraucherschutz-gesundheit/gesundheit/coronavirus/fallzahlen/

Die Zahlen werden einmal täglich – jeweils um die Mittagszeit – aktualisiert.

Für Ottobrunn bedeutet das, dass zahlreiche Einrichtungen geschlossen sind. Betroffen sind:

  1. alle Schulen und Kindertageseinrichtungen
  2. alle Turnhallen
  3. Gemeindebibliothek
  4. Wolf-Ferrari-Haus
  5. Haus der Senioren
  6. Phönix-Bad 

 

 

Auf Grundlage der Allgemeinverfügung des StMAS bleiben sämtliche Kindertageseinrichtungen vom 16. März  bis einschließlich 19. April geschlossen.

Um die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher des Phönix-Bads nicht zu gefährden und um mitzuhelfen, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreitet, hat die Geschäftsleitung in Abstimmung mit dem Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Sportpark Ottobrunn GmbH, Thomas Loderer, beschlossen, das Phönix-Bad ab dem 16. März bis auf weiteres zu schließen.

Von der Schließung sind alle Einrichtungen betroffen, also Freizeitbad, Sauna & Wellness sowie das Restaurant „Nefeli“.

Das Haus der Senioren ist bis 19. April geschlossen. Es finden keine Kurse und Veranstaltungen statt. Auch der Seniorenbus hat den Betrieb eingestellt.

Die Gemeindebibliothek ist aufgrund der akuten Gefährdungslage bis voraussichtlich Montag, den 20. April geschlossen.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Um die Ansteckungsgefahr für Fahrgäste und Personal zu verringern und die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, setzen die Verkehrsunternehmen im MVV-Regionalbusverkehr vorübergehend den Ticketverkauf durch Fahrerinnen und Fahrer aus.

Wichtiges zum Coronavirus

Das Landratsamt München hat eine Liste mit internen und externen Ansprechpartnern für Krisen- und Notfälle sowie Beratungsstellen im Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlicht.

Diese Liste finden Sie hier.

Vor dem Hintergrund der vermehrten Corona-Infektionen hat das Landratsamt München alle relevanten Informationen für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis München auf der Webseite des Landkreises gebündelt.

Diese Informationen finden Sie hier: www.landkreis-muenchen.de/coronavirus

 

 

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 20.03.2020 eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie erlassen. Die Maßnahmen werden bis einschließlich 19. April verlängert.

Die Bekanntmachung finden Sie hier.

Kreisbrandinspektion organisiert Verteilung an Bedarfsträger

Die Kreisbrandinspektion initiierte eine Online-Plattform, über die sie die Verteilung von Schutzanzügen, Masken und Desinfektionsmitteln an Bedarfsträger des Landkreises wie Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegedienste organisiert. Die Auslieferung erfolgt über die örtliche Feuerwehr. Weitere Infos finden Sie hier.

  • Die Abfallentsorgung wird derzeit ohne Einschränkungen durchgeführt, dies gilt auch für die Sperrmüllabfuhr. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass es bei der Bearbeitung Ihrer Fragen z. Zt. aufgrund der Schließung des Rathauses zu Verzögerungen kommen kann. Informationen zur Abfallentsorgung in Ottobrunn finden Sie hier.
  • Bitte halten Sie zum Schutz der Mitarbeiter unserer Entsorgungsfirma gerade im Umgang mit Taschentüchern etc. die Hygieneregeln ein und geben diese nur in Plastiktüten in die Restmülltonne.
  • Der Wertstoffhof des Zweckverbandes München-Südost bleibt vorerst geöffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir Sie jedoch, den Wertstoffhof nur bei dringendem und unaufschiebbarem Entsorgungsbedarf aufzusuchen. Beachten Sie bitte, dass nur maximal 10 Fahrzeuge bzw. Anlieferer gleichzeitig den Hof nutzen dürfen. Halten Sie bitte in Ihrem und unserem Interesse Abstand zu unseren Mitarbeitern.  Soweit möglich bitten wir Sie, den Wertstoffhofbesuch auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Dies dient dazu Kontakt zu vermeiden und Sie und uns zu schützen.
  • Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, kann in stabilen, verknoteten Müllsäcken gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z.B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Mit der neuen Initiative des Bayerischen Sozialministeriums „Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ soll älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern unkompliziert Hilfe und Unterstützung angeboten werden.

Den Ministeriumsmitarbeitern ist bewusst, welch großartige Arbeit vielerorts schon geleistet wird und mit wie viel Engagement ständig neue Aktionen angestoßen werden. Um dieses herausragende Engagement zu unterstützen, wurden verschiedene Handreichungen erarbeitet. Weitere Infos finden Sie hier.

Informationen für die Wirtschaft

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat ein Dokument verfasst, das auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Krise im Bereich Wirtschaft eingeht (ehemals Positivliste). Stand des Dokuments ist der 27.03.2020.  

Das Dokument finden Sie hier.

Das Landratsamt München hat Informationen für die Wirtschaft zusammengestellt (Stand 24.03.2020).

Dieses Merkblatt finden Sie hier.

Wichtige Informationen für Gewerbetreibende finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

Regierung von Oberbayern: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/presse/aktuelle_meldungen/2020/am07/

IHK München Oberbayern: https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Recht-und-Steuern/Arbeitsrecht/Bestehende-Arbeitsverhältnisse-Kündigung-und-Sozialversicherung/Corona-Virus-Dienstreisen-Arbeitsausfall-Arbeitsschutz/

Bund der Selbständigen Bayern: https://www.bds-bayern.de/corona/

Handwerkskammer für München und Oberbayern: https://www.hwk-muenchen.de/artikel/coronavirus-informationen-und-hinweise-74,0,9837.html#sofort