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Grundsteuerreform - Ab 1. Juli bitte Grundsteuererklärung abgeben

    Für die Städte und Gemeinden ist die Grundsteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen. Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherigen gesetzlichen Regelungen zur Bewertung von Grundstücken für Zwecke der Grundsteuer im Jahr 2018 für verfassungswidrig erklärt.

    Was bedeutet die Neuregelung, die der Bayerische Landtag am 23. November 2021 verabschiedet hat?

    Von 2025 wird die Grundsteuer in Bayern nicht mehr nach dem Wert des Grundstücks, sondern nach der Größe der Fläche von Grundstück und Gebäude berechnet.

    Wenn Sie am 1. Januar 2022 (Mit-)Eigentümerin bzw. (Mit-)Eigentümer eines Grundstücks, eines Wohnobjekts oder eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft in Bayern waren, dann aufgepasst:

    Um die neue Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer feststellen zu können, sind Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Inhaberinnen und Inhaber von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben verpflichtet, eine Grundsteuererklärung abzugeben.

    Was ist zu tun?

    Ihre Grundsteuererklärung können Sie in der Zeit vom 1. Juli bis spätestens 31. Oktober 2022 bequem und einfach elektronisch über ELSTER (Online-Finanzamt) unter www.elster.de abgeben.

    Sollte eine elektronische Abgabe der Grundsteuererklärung für Sie nicht möglich sein, können Sie diese auch auf Papier einreichen. Die Vordrucke hierfür finden Sie ab dem 1. Juli 2022 im Internet unter www.grundsteuer.bayern.de, im Finanzamt oder in der Gemeinde.

    Weitere Informationen und Videos, die Sie beim Erstellen der Grundsteuererklärung unterstützen sowie die wichtigsten Fragen rund um die Grundsteuer in Bayern finden hier.

    Bei Fragen zur Abgabe der Grundsteuererklärung ist die Bayerische Steuerverwaltung in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8.00 – 18.00 Uhr und Freitag von 8.00 – 16.00 Uhr auch telefonisch für Sie erreichbar unter 089 – 30 70 00 77.

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