Erfolgreicher Bewerbertag
Am 28. Juni hat der erste Bewerbertag für Pädagoginnen und Pädagogen, sowie am Erzieherberuf Interessierte, stattgefunden.
Die neun teilnehmenden Einrichtungen öffneten vormittags ihre Türen und führten die Interessierten durch die Räumlichkeiten, erklärten ihr Konzept und gaben Einblick in die Teams. Auch zu Weiterqualifikations- und Quereinstiegsmöglichkeiten informierten die Profis.
So kam der Tag in Ottobrunn an:
AWO Kindertagespflege "Funkelsterne"
Marija Karas (AWO Fachbereichsleitung Kindertagespflege):
„Eine Schülerpraktikantin konnte ich an die Kitas vermitteln und eine andere Besucherin habe ich über die Möglichkeiten des Quereinstiegs von der Kindertagespflege über die Weiterbildung zur pädagogischen Ergänzungs- und Fachkraft beraten. Sie überlegt sich, sich für den Herbst-Kurs für die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson anzumelden. Es war ein gelungener Tag, da für mich jede Person wichtig ist, die sich für den Quereinstieg in den Beruf der Kinderbetreuung entscheidet.“
PariKita Kinderhaus Haidgraben
Was für ein einladender und warmer Empfang! Suzanne Sarközy, Einrichtungsleitung PariKita, Haidgraben 13, begrüßte die Interessierten persönlich, führte durch die Einrichtung und das wohl mit Erfolg!
„Der Tag der offenen Tür war richtig gut und wir sind nächstes Jahr wieder dabei. Eine der Bewerberinnen war sogar schon beim Hospitieren. Wenn alles klappt, wird sie eingestellt. Auch eine Berufspraktikantin für nächstes Jahr steht schon in den Startlöchern“, berichtet Sarközy.
Integratives AWO-Kinderhaus "Hand in Hand"
Schon von Weitem konnte man erahnen, dass hier heute einiges los ist. Die bunten Luftballons und wartenden Väter mit Kinderwägen und Hunden zeigten den Weg. Im AWO Kinderhaus "Hand in Hand" musste man mit dem Handshake etwas warten. Die Einrichtungsleitung Dorota Karwowska und Team hatten alle Hände voll zu tun. Bereits um 9.00 Uhr warteten die ersten Interessierten auf Einlass.
„Der Info-Tag für Pädagoginnen und Pädagogen wurde sehr gut angenommen, was uns sehr gefreut hat. Der Großteil der Besucherinnen zeigte Interesse an einer Weiterbildung zu einer Kinderpflegerin oder Erzieherin. Es kamen aber auch einige Besucherinnen, die bereits eine pädagogische Ausbildung abgeschlossen haben und aktuell über einen Wechsel nachdenken. Besonders erfreulich war, dass wir bereits eine Bewerbung für eine Teilzeitstelle als Fachkraft erhalten haben. Uns persönlich hat der Tag viel Freude bereitet – es gab viele nette Begegnungen und anregende Gespräche", so Dorota Karwowska.
Entspanntes Vorstellungsgespräch
Während eine Besucherin ihre Kontaktdaten notiert, schaut eine Kita-Mitarbeiterin mit der kleinen Tochter der Besucherin ein Buch an. Perfekt! Ein schönes Beispiel für die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Erziehungsdienst. Mutter und Kind hat es sehr gut gefallen.
Evang. Haus für Kinder
In der Hand hält Mona Schwaiger eine vom Netzwerk Ottobrunn (Gemeinde Ottobrunn, Kita-Leitungen und Trägervertretungen) erstellte Übersicht der Aus- und Querqualifikationen der pädagogischen Berufe sowie weitere nützliche Hinweise zu Sprachkursen, Orientierungspraktika und Beratungsstellen.
Kath. Kindergarten St. Otto
"Der Tag war sehr gut und besser besucht als erwartet!“ strahlen Einrichtungsleitung Silvia Hofmann und Trägervertreterin Angelika Schwarz. Besser als erwartet trifft wohl auch auf die Interessierten zu.
Im Nachgang erhielt das Regionalbüro Ottobrunn der Erzdiözese München und Freising vier Bewerbungen.
Zum Bild: Hier herrscht eine gute Stimmung - Maximilian Pöppel (Stellvertretung), Silvia Hofmann (Kindergartenleitung) und eine Bewerberin (r.). Sie hatte von dem Tag erfahren und verriet, dass sie nicht in der näheren Umgebung wohnt.
Kinderkrippe Spatzennest
In der Kinderkrippe Spatzennest der Kindertageseinrichtungen Ottobrunn GmbH war volles Haus. Graziella Brunner (links, stellvertretende Leitung) und Sarah Kaye (rechts, Einrichtungsleitung) begrüßten die Gäste und führten durch die Einrichtung.
„Wir haben parallel im Garten der Einrichtung einen Spielevormittag mit Eltern und Kindern organisiert, damit ein bisschen was los ist. Insgesamt war der Tag der offenen Tür für Pädagog:innen für alle Beteiligten sehr interessant und gewinnbringend, was sich auch in den sehr positiv formulierten Feedbackkärtchen widerspiegelt.
Die Eltern und Kinder hatten einen tollen Spielevormittag bei schönstem Wetter, die interessierten Pädagog:innen gingen alle mit einem Lächeln aus dem Haus und wir Leitungen haben ein gutes Gefühl, mit dieser Aktion neues Personal gewinnen zu können.
Wir freuen uns schon jetzt auf eingehende Bewerbungen“, so Sarah Kaye.
Haus für Kinder „La petite Forêt“
Auch wenn aktuell noch keine Bewerbungen vorliegen, war der Tag der offenen Tür laut Monika Ebert ein echter Erfolg und der Austausch mit den Interessierten sehr bereichernd.
Einen Kritikpunkt möchte sie jedoch anbringen: Sie selbst hätte gerne auch die anderen Einrichtungen besucht. Das hörte Kerstin Onwuama von der Gemeinde Ottobrunn, Abteilungsleitung Familie, Bildung, Soziales, an diesem Tag noch mehrfach. Sie wird daher vorschlagen, die Kita-Netzwerktreffen künftig rotierend in die Ottobrunner Kitas zu verlegen.
Mittagsbetreuungen BildungsWerkstatt e.V.
Die Türen der Betreuungsräume in der Grundschule an der Albert-Schweitzer-Straße standen weit offen – sichtbar gekennzeichnet mit einer Flagge: Hier sind Menschen willkommen, die mit Kindern arbeiten möchten und nach einer sinnstiftenden Tätigkeit suchen.
Vor Ort empfingen die Leitungen der Grundschule 1 und 3 die Besucherinnen und Besucher persönlich. Bei einer kleinen Führung durch die Räume konnten sich die Interessierten ein Bild von der pädagogischen Arbeit, den Strukturen und dem Teamspirit machen.
In lockerer Gesprächsatmosphäre war Zeit für Fragen, Austausch und ein erstes Kennenlernen auf Augenhöhe. Besonders spannend war dabei zu erfahren: Wie sind die Besucher auf uns aufmerksam geworden? Was motiviert sie, in der Kinderbetreuung tätig zu sein? Im Mittelpunkt stand nicht nur die Präsentation der Arbeit, sondern auch der Dialog. Was wünschen sich pädagogische Fachkräfte von einem Arbeitsumfeld? Welche Werte sind ihnen wichtig? Und was sucht die Einrichtung?
Diese gegenseitige Offenheit machte den Tag besonders. Zum Abschluss wurden Kontaktdaten ausgetauscht – mit der Hoffnung, dass aus Begegnung vielleicht schon bald Zusammenarbeit wird.
Kindergarten Pusteblume
Als eine der ersten meldete Einrichtungsleitung Daniela Kratzer die Pusteblume für die Teilnahme zum Tag der offenen Tür an. Und damit Interessierte gleich einen echten Eindruck vom engen Miteinander erhalten, fand zeitgleich eine Elternaktion statt.
Zwischen dem Geruch einer neuen Holzlasur und hämmernden Geräuschen, bei einem Stück Kuchen führte das Team durch die Räume und erklärte das Konzept.
Auch wenn die Einrichtung derzeit kein Personal sucht, ist es immer gut im Austausch und im Kontakt zu bleiben. Die Pusteblumenfamilie ist immer einen Besuch wert.
Und wie war es für die Besucher und Besucherinnen?
Zusammengefasst: Richtig gut!
Die Teilnehmenden beantworteten die Feedbackkärtchen durchwegs positiv. Die Einblicke waren sehr spannend und es konnte sich ein gutes Bild von der Einrichtung gemacht werden. Besonders positiv wurden beispielsweise die Ausstattung, die konzeptionelle Schwerpunktsetzung und vor allem die netten Teams erwähnt.
Alle sind sich somit einig: Der Tag war ein voller Erfolg und wird 2026 wiederholt.