09.04.2018
Eine Mitteilung aus der Kategorie: Umwelt

Der „holländische Griff“

Eine simple Bewegung verhindert Fahrradunfälle

Autofahrer und Beifahrer können mit einer einfachen Bewegung - dem "holländischen Griff" - Unfälle beim Öffnen der Autotüren vermeiden. Versuchen Sie es selbst!

Radfahrerinnen und -fahrer sind im Straßenverkehr oftmals erheblichen Gefahren ausgesetzt. Besonders gefährlich sind sich plötzlich öffnende Autotüren von Fahrzeugen am Straßenrand – eine Situation, die Radfahrern keine Chance zum Ausweichen lässt. Vielfach sind schwere Unfälle mit Kopf- oder Schulterverletzungen die Folge.

Die einfachste Methode zur Vermeidung ist simpel: Man öffnet die Autotür nicht mit der Hand, die der Tür am nächsten ist, sondern mit der anderen Hand, egal, ob man Fahrer oder Beifahrer ist, ob man vorne oder hinten sitzt. Bei dieser ungewohnten Bewegung dreht sich der gesamte Oberkörper und „zwingt“ gewissermaßen zum Schulterblick auf die Straße. Durch diese Bewegung sieht man rechtzeitig, ob sich ein Radfahrer im toten Winkel des Fahrzeugs nähert, und kann warten, bis er vorbeigefahren ist.

In den Niederlanden – wo das Anwenden des Griffs schon lange zum Fahrschulunterricht gehört – ist dieses Vorgehen beim Aussteigen seit Jahrzehnten gängige Praxis. Darum wird der Griff auch als „holländischer Griff“ bezeichnet.

Weitere Informationen zum Thema Mobilität in Ottobrunn finden Sie hier.